16/07/2014

„Das Fernweh wird nie ganz aufhören“


 Nach den mediterranen Eindrücken aus Lissabon führt uns der 2. Teil unserer Reise heute etwas weiter in den Norden Europas. Nadine Wiedemeier, ebenfalls Absolventin des DFH-Studiengangs Europäische Studien/ Études Européennes an der Universität Paderborn und der Université du Maine, Le Mans, berichtet diesmal von dem Charme Irlands. In Dublin hat sie nach ihrem Bachelor ein Jahr lang bei Google gearbeitet.



In Nadines Wohnung hängen Landschaftsaufnahmen von der Ostküste, dem irischen Hinterland und ein Foto von einem Samstagabend mit irischer Live-Musik im Stags Head, ihrem Lieblingspub in Dublin. Zum Abschalten hört sie gerne irische Volksmusik. Die Zeit in Irland prägt auch heute noch ihren Alltag.

Ihre Begeisterung für Irland kam schon während des Bachelors auf, als sie das Land während eines dreimonatigen Praktikums im Tourist Office kennen und lieben lernte. „Das Land und die Kultur haben mich sofort fasziniert“, so Nadine. Für sie war sofort klar, dass sie mehr Zeit in diesem Land mit der atemberaubenden Landschaft verbringen wollte, wo die Menschen zu jeder Tageszeit sehr herzlich und easy-going sind. Nachdem sie bereits ein Jahr Auslandserfahrung in Frankreich gesammelt hatte, fiel ihr diese Entscheidung deutlich leichter.

Nach intensiver Job-Suche vor Ort bewarb sie sich erfolgreich bei Google Enterprise im Bereich Sales. Dort war sie insbesondere für den deutschen und französischen Markt zuständig. Im September 2012 ging es endlich los. „Was mir an der Arbeit am meisten Spaß gemacht hat, war der Kundenkontakt und die Arbeit in einem jungen, multikulturellen Team“, berichtet Nadine. Auch an die Sky-Lounge mit Blick aufs Meer, die Massagestühle und die von Google organisierten Partys am Freitagabend denkt sie gerne zurück.

Neben der Arbeit blieb trotzdem genug Zeit zum Erkunden der Stadt. Dublin empfindet Nadine als eine sehr junge, offene und lebhafte Stadt. „Am meisten hat mich der Kontrast fasziniert, zwischen dem bunten Treiben in der Großstadt und der endlosen Landschaft, die eine tiefe Ruhe ausstrahlt “, schwärmt Nadine. Manchmal konnte sie es auf ihren Ausflügen kaum glauben, dass die belebte Hauptstadt nur wenige Meilen entfernt sein soll.


Nadines Geheimtipp ist der Ring of Beara im Südwesten Irlands. Hier gibt es atemberaubende Landschaften zu bewundern, die nicht so von Touristen überlaufen sind, wie zum Beispiel die Cliffs of Moher.  

Es hat etwas gedauert, bis sie sich in Deutschland wieder eingewöhnt hat.
„Ich glaube, das Fernweh wird nie ganz aufhören“, schließt Nadine.

Autorin: Annika Thies

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